Rheindammsanierung km 55.075 – 55.860 / Gamprin

Die Rheinkorrektion entlang der st. gallisch-liechtensteinischen Grenze und damit einhergehend der Bau der Hochwasserdämme reichen in die Zeit von 1845 – 1885 zurück. Für die Dammschüttungen wurde das Material aus der unmittelbaren Nachbarschaft verwendet. Infolge der damals beschränkten Mittel und des verwendeten Materials weist der Rheindamm stellenweise einen ungünstigen Aufbau auf, welcher kleinräumig sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung stark variieren kann. Zur Erkundung der Schwachstellen wurden in den Jahren 2004 – 2011 gemeinsam mit dem Kanton St. Gallen systematische Felduntersuchungen und Stabilitätsanalysen durchgeführt.

Als Folge des ungünstigen Dammaufbaus und der ungünstigen Dammauflagerung weist u.a. der Dammabschnitt im Bereich ARA Bendern und nördlich davon eine ungenügende Gesamtstabilität auf. In weiterer Folge wurde das Projekt auf Stufe Bau- / Detailprojekt weiterentwickelt. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Tragweite, welches für die geotechnischen Belange zuständig ist, hat das Ingenieurbüro Sprenger & Steiner die technischen Planerleistungen erstellt und während der Ausführung 2025/2026 die Bauarbeiten in der Funktion als Oberbauleitung unterstützt.